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Nachfolge-Beispiel Nr. 6

Nachfolge-Regelung in einem Lebensmittel-Betrieb

Brezel

"Es war gut, den Businessplan mit professioneller Hilfe zu erstellen."

Bereits letztes Jahr hatten wir erstmals Kontakt mit dem Gründer, der den Lebensmittel-Betrieb, in dem er arbeitete, übernehmen wollte. Die Verhandlungen mit dem bisherigen Inhaber, der altersbedingt übergeben wollte, zogen sich hin. Erst Monate später war es dann so konkret, dass wir mit dem Businessplan beginnen konnten. Den Businessplan hatte die Bank, die den Kaufpreis sowie die notwendigen Neuinvestitionen finanzieren sollte, gefordert.

Ausformulierung des Unternehmenskonzepts

Da es sich um ein bestehendes Unternehmen handelt, stand das Grundkonzept bereits fest. Allerdings wollte der Käufer (natürlich) einige Dinge neu einführen bzw. ändern: ein erweitertes Produktportfolio, mehr Service für die Kunden, eine Kapazitätserweiterung, eine verstärkte Kooperation mit einem Lieferanten, eine neue Webseite uvm.

All dies besprachen wir ausführlich und brachten es in "Businessplan-Form" gemeinsam zu Papier.

Investitionsplanung, Umsatz-/Kostenplanung

Da ein neuer Standort geplant war und auch nicht die komplette Ausstattung mit übernommen werden sollte, wurden zunächst die benötigten Renovierungen, Maschinen und Einrichtungsgegenstände sowie notwendige Beträge für Beratung und Marketing geplant.

Zusammen mit dem Käufer schauten wir uns dann die bisherigen Zahlen des Unternehmens (Bilanzen, BWAs) an und erstellten auf dieser Basis verschiedene Szenarien: zwei Varianten der Umsatzplanung und die dazugehörige Kostenplanung. Daraus ergaben sich Rentabilitätsvorschau und Liquiditätsplanung und damit - zusammen mit dem Kaufpreis - der Kreditbedarf.

Für diesen Kreditbedarf erstellten wir beispielhaft Finanzierungsalternativen mit Förderkrediten.

Ablauf

Insgesamt benötigten wir ca. 5 Wochen für den Businessplan, inkl. aller Absprachen mit Steuerberater, Verkäufer und anderen Stellen. Und natürlich gab es auch in diesem Übergabe-/Übernahmeprozess ziemlich unterschiedliche Auffassungen von Verkäufer und Käufer zum Kaufpreis, zum Potenzial, zum Wert des vorhandenen Equipments etc. Aber am Ende kam es zu einer guten Einigung (inkl. Kaufpreisreduzierung) und der Businessplan konnte bei der Bank eingereicht werden.

Die Hausbank befürwortete das Vorhaben sofort und so konnte die Übernahme wie geplant vollzogen werden.

 

Weitere Beispiele erfolgreicher Unternehmensnachfolgen

Nachfolge-Beispiel Nr. 5

Mit einer dicken Rolle beschriebener Flipcharts kam der Kunde zu unserem ersten Termin. Er hatte sich bereits viele Gedanken gemacht, wie er das bestehende Sportunternehmen nach der Übernahme fortführen wollte: neue Angebote, Ablaufverbesserungen, Investitionen, bessere Vermarktung usw.

Nachfolge-Beispiel Nr. 4

An der Frage, wie man Maultaschen "richtig" serviert, scheiden sich die Geister. Wir mussten zum Glück nur die Frage beantworten, wie die Übernahme des elterlichen Betriebs realisiert werden kann.

Nachfolge-Beispiel Nr. 3

Der Augenoptikermeister plante, den Betrieb, in dem er tätig war, nach einer mehrjährigen Einarbeitung und Übergabephase im Zuge einer Nachfolge-Regelung zu übernehmen.

Nachfolge-Beispiel Nr. 2

Nach 20 Jahren Berufserfahrung war es für den ausgebildeten Ergotherapeuten an der Zeit, sich mit seiner eigenen Ergotherapie-Praxis selbständig zu machen. Als sich die Gelegenheit ergab, eine gut eingeführte Praxis zu übernehmen, haben wir ihn bei der Ausarbeitung des Businessplans und der Beantragung der Kaufpreis-Finanzierung unterstützt.

Nachfolge-Beispiel Nr. 1

Ob Schorschi oder der Wunsch nach Veränderung zuerst da war, hat uns der Maler nicht verraten. Wir jedenfalls trafen das Chamäleon Schorschi, nebst ein paar Geckos, Schildkröten, Fischen und zwei Hunden, bei unserem ersten Termin mit dem Juniorchef. Der Tierfreund hatte gerade den Familienbetrieb von seinem Vater übernommen und wollte den Neustart nutzen, um seinen Außenauftritt zu überarbeiten.