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Nachfolge-Beispiel Nr. 4

Geschmälzt, geröstet oder in der Brühe?

"Die Beratung kann ich nur uneingeschränkt weiterempfehlen."

An der Frage, wie man Maultaschen "richtig" serviert, scheiden sich die Geister. Wir mussten zum Glück nur die Frage beantworten, wie die Übernahme des elterlichen Betrieb realisiert werden kann.

"Regional" und Handarbeit - seit 30 Jahren eine Selbstverständlichkeit

Von Außenstehenden wird eine Nachfolge gerne als die "einfachere" Variante einer Existenzgründung angesehen - schließlich kann man auf einen bestehenden Kundenstamm, erfahrene Mitarbeiter, langjährig aufgebaute Lieferantenbeziehungen und andere Strukturen zurückgreifen. Und in der Tat hat eine Nachfolge diese und andere Vorteile, allerdings (und das wird gerne übersehen) sind einige andere Fragen zu bearbeiten, die sich bei einer Gründung "von Null an" so gar nicht stellen.

Im Falle unseres Kundens, der den elterlichen Produktionsbetrieb für Maultaschen übernehmen wollte, ging es neben der Finanzierung der Übernahme und einiger anstehender Investitionen in Maschinen und Fuhrpark auch um die Frage, wie einerseits die Tradition bewahrt werden kann, gleichzeitig das Unternehmen aber fit gemacht werden kann für die nächsten 30 Jahre.

Denn genau solange werden in diesem Betrieb mit einer Handvoll Mitarbeiter bereits Maultaschen und andere Teigwaren wie Schupfnudeln, Leberspätzle usw. hergestellt.

Vom Hofladen zur professionellen Vermarktung

In einer Zeit, in der Verbraucher zunehmend Wert auf qualitativ hochwertige Produkte legen, die Nachfrage nach Erzeugnissen aus lokalen, familiären Betrieben steigt und auch Supermarktketten Interesse zeigen, durften wir den Sohn der Firmengründer bei der Vorbereitung und Verwirklichung der Unternehmensnachfolge unterstützen.

Der Spagat zwischen gleichbleibend guter, "familiärer" Qualität bei einer gleichzeitigen Ausweitung der Produktionsmenge und dem Ausbau des Vertriebsnetzwerks war nur eines der Themen im Rahmen der Beratung; gleichzeitig ging es um die Finanzierung der Übernahme und anstehender Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen, den finanziellen Ausgleich mit den Geschwistern und die Finanzierung des Lebensunterhalts des Gründers. Dies wurde nicht zuletzt durch den Gründerzuschuss der Agentur für Arbeit erleichtert.

Der nächste logische Schritt im Konzept war der Aufbau eines eigenen Internet-Shops, um die Nachfrage auch von Kunden außerhalb der heimischen Region zu bedienen - mit Mehrwegversandboxen und Kühlakkus, da die Waren nach wie vor keine Konservierungsstoffe enthalten und nur einige Tage haltbar sind. Und weitere Zielgruppen wie Kantinen und Caterer stehen ebenfalls bereits auf der Akquise-Liste, die nach und nach abgearbeitet wird.

Alles, ohne die Tradition des Unternehmens zu vernachlässigen und ohne die eigene Marke zu beschädigen.

Weitere Beispiele erfolgreicher Unternehmensnachfolgen

Nachfolge-Beispiel Nr. 5

Mit einer dicken Rolle beschriebener Flipcharts kam der Kunde zu unserem ersten Termin. Er hatte sich bereits viele Gedanken gemacht, wie er das bestehende Sportunternehmen nach der Übernahme fortführen wollte: neue Angebote, Ablaufverbesserungen, Investitionen, bessere Vermarktung usw.

Nachfolge-Beispiel Nr. 3

Der Augenoptikermeister plante, den Betrieb, in dem er tätig war, nach einer mehrjährigen Einarbeitung und Übergabephase im Zuge einer Nachfolge-Regelung zu übernehmen.

Nachfolge-Beispiel Nr. 2

Nach 20 Jahren Berufserfahrung war es für den ausgebildeten Ergotherapeuten an der Zeit, sich mit seiner eigenen Ergotherapie-Praxis selbständig zu machen. Als sich die Gelegenheit ergab, eine gut eingeführte Praxis zu übernehmen, haben wir ihn bei der Ausarbeitung des Businessplans und der Beantragung der Kaufpreis-Finanzierung unterstützt.

Nachfolge-Beispiel Nr. 1

Ob Schorschi oder der Wunsch nach Veränderung zuerst da war, hat uns der Maler nicht verraten. Wir jedenfalls trafen das Chamäleon Schorschi, nebst ein paar Geckos, Schildkröten, Fischen und zwei Hunden, bei unserem ersten Termin mit dem Juniorchef. Der Tierfreund hatte gerade den Familienbetrieb von seinem Vater übernommen und wollte den Neustart nutzen, um seinen Außenauftritt zu überarbeiten.