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Existenzgründer-Beispiel Nr. 33

Planung und Finanzierung eines Sportstudios

"Die Finanzierung ging problemlos durch, der Banker hatte am Konzept und Businessplan nichts zu beanstanden."

Ein eigenes Fitness-Studio für gutes funktionelles Training - das war der Traum des begeisterten Sportlers, der Anfang des Jahres auf uns zu kam. Unterstützt durch die RKW Gründergutscheine legten wir mit der Planung los.

Zuerst ging es um die Ausarbeitung des Konzepts: welche Art von Training wird angeboten, in welcher Form (Kurse, Gerätetraining, Personal Training), mit welchen Geräten, was sind die Stärken und Alleinstellungsmerkmale? Danach nahmen wir die Zielgruppe unter die Lupe - welches Angebot macht für welche Personen warum Sinn - und beschäftigten uns mit der Preisgestaltung. So nahm der Businessplan langsam Gestalt an.

Namensfindung und Marketingplan

Der zweite große Block war die Marketingplanung: wie soll das Studio heißen, wie können die Leistungen bekannt gemacht und wie können Kunden gewonnen werden? Am Ende dieser Phase stand ein detaillierter Marketingplan mit Maßnahmen vor der Eröffnung, rund um die Eröffnung und kontinuierliche Werbeaktionen. Und nach Sitzungen bei uns und mit Freunden (selbstverständlich nur mit isotonischem Apfelschorle:-)) wurde auch der "perfekte" Name gefunden: sportlich, den Anspruch verkörpernd und mit freier Domain.

Sportliche Gründerfinanzierung

Im dritten Block beschäftigten wir uns mit den Zahlen:

  • Umsatzplanung in verschiedenen Varianten (best/worst case, mehrere Produktaufteilungen)
  • Kapazitäts- und Personalplanung (wann wieviele Trainer)
  • Investitionsplanung (Umbau, Geräte, Einrichtung, Werbung) und
  • Rentabilitätsvorschau/Liquiditätsplanung.

Am Ende stand ein ordentlicher Investitionsbetrag, der zu finanzieren war.

Im Businessplan Verzögerungen bereits VOR der Gründung mit berücksichtigen

Was noch fehlte, waren die geeigneten Räumlichkeiten in der gewünschten Region. Erst nach 5-monatiger Suche bot sich hier ein passendes Objekt. Mit den Informationen zum geplanten Standort konnte der Businessplan abgeschlossen und bei der Bank eingereicht werden.

Bei diesem Projekt zeigte es sich wieder, dass für Gründungsvorhaben manchmal ein langer Atem notwendig ist. Die Vorbereitung des Businessplans nimmt einige Wochen in Anspruch, parallel müssen Räumlichkeiten gesucht werden. Der Miet-/Pachtvertrag kann erst unterschrieben werden, wenn die Zusage der Bank vorliegt. Und die bankinterne Bearbeitung (mit Förderkrediten) nimmt i.d.R. auch nochmal 6-8 Wochen in Anspruch. Erst danach können Investitionen getätigt und Equipment bestellt werden (Lieferzeit!). So dauert es von Planungsbeginn bis Eröffnung oft 9 Monate bis ein Jahr - diese Zeit muss finanziell auch überbrückt werden.

In diesem Fall fand das Konzept die volle Zustimmung der Bank, der Kreditantrag wurde an die L-Bank weitergereicht. Und nach einigen Wochen kam die Zusage - nun konnten wichtige Schritte angestoßen werden: Planung und Terminierung der Umbaumaßnahmen, Bestellung der Geräte, Vorbereitung der Webseite usw. So steht der Eröffnung im Herbst nichts mehr im Wege.

 

Weitere Beispiele erfolgreicher Existenzgründer

Existenzgründer-Beispiel Nr. 27

Der Ingenieur tüftelte lange an einem Gerät, das im Fußball- und Tennistraining zum Einsatz kommt. Sein Ziel war es einerseits, das Training spannender zu gestalten, aber auch Laien-Trainern (z.B. im Kindersport) die Möglichkeit zu geben, professionelle Übungen zu machen.

Existenzgründer-Beispiel Nr. 26

Ein Teilnehmer unseres Tübinger Gründerseminars war nach einigen Jahren als angestellter Physiotherapeut bereit für ein neues Abenteuer – die Gründung seiner eigenen Osteopathie-Praxis, für die er in den zurückliegenden Monaten berufsbegleitend bereits die entsprechenden fachlichen Fortbildungen durchlaufen hatte.

Existenzgründer-Beispiel Nr. 25

Was bei der Gründermesse 2015 noch eine Geschäftsidee war, war bei der Gründermesse 2016 bereits ein funktionierendes und florierendes Unternehmen, das selbst ausstellte.

Existenzgründer-Beispiel Nr. 24

Nach einer 30jährigen, sehr erfolgreichen Karriere wollte sich die Diplom-Psychologin mit einer eigenen Praxis im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention selbständig machen und konnte sich dank einer mehrmonatigen Orientierungsphase intensiv auf dieses neue Abenteuer vorbereiten.

Existenzgründer-Beispiel Nr. 23

Den Kunden lernten wir auf der Reutlinger Gründermesse im Frühjahr 2015 kennen. Zunächst im Nebenerwerb wollte der junge Mann seine Idee umsetzen, spezielle Transportkisten für den Veranstaltungsbereich herzustellen.

Existenzgründer-Beispiel Nr. 22

Dass Firmenlogos auf Dächern oder Werbetafeln nachts leuchten, ist nichts Neues. Dass Flyer, Plakate oder Wände leuchten, ohne dass sie angestrahlt werden, schon. Das Geheimnis dahinter: Elektroluminiszenz. Auf solche polymerelektronischen Anwendungen wollte sich unser Gründer spezialisieren und eine eigene Produktion aufbauen.

Existenzgründer-Beispiel Nr. 21

Nicht nur bei Großprojekten wie Stuttgart21, auch bei kleineren Infrastrukturprojekte wie z.B. Neu- und Ausbau von Straßen oder der Errichtung von Windenergieanlagen ist die Prüfung der Auswirkungen auf geschützte Tierarten vorgeschrieben und wird von Planungsbüros oder Behörden in Auftrag gegeben.

Existenzgründer-Beispiel Nr. 20

Auch in Yogaschulen muss es manchmal schnell gehen. Die Gründerin hatte Ihren Businessplan schon geschrieben.

Existenzgründer-Beispiel Nr. 19

Ein guter Businessplan und etwas Hartnäckigkeit zahlen sich eben doch aus – wie bei unserer Kundin, die bei der Beantragung des Gründerzuschusses für die Eröffnung ihrer Wellness-Oase bei der Agentur für Arbeit zunächst auf Ablehnung stieß.

Existenzgründer-Beispiel Nr. 18

Ausgerüstet mit 10 Jahren Erfahrung als Kommunikationsdesignerin in verschiedenen Werbeagenturen und dem Vorhaben, Gastronomen zu einem erfolgreichen Marktauftritt zu verhelfen, durften wir eine Gründerin bei der Realisierung Ihres Gründungsvorhabens unterstützen.