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Existenzgründer-Beispiel Nr. 31

Finanzierung für einen Gründer im Handwerk

"Ja, tatsächlich, es gibt Neuigkeiten - gestern nachmittag habe ich die Kreditverträge unterschrieben!"

Der junge Flachdachspezialist wollte vieles anders machen als in seinem bisherigen Betrieb und gründete sein eigenes Unternehmen. Bei den Vorbereitungen und der Erstellung des Businessplan konnten wir ihn mit einer geförderten Gründerberatung und im Marketing unterstützen.

Businessplan und Finanzierung für Handwerksbetrieb ohne Meisterbrief

Zuerst ging es darum, seine Ideen auf Papier zu bringen: das Geschäftskonzept, die geplanten Services für die verschiedenen Zielgruppen, die Wettbewerbsvorteile.

Danach erstellten wir gemeinsam das "Zahlenwerk", bestehend aus Umsatzplanung, Rentabilitätsvorschau und Liquiditätsplanung sowie dem Kapitalbedarf für die Erstausrüstung. Dies alles wurde bei der Bank vorgelegt, um ein Gründerdarlehen der L-Bank zu beantragen.

Trotz ausreichendem Eigenkapital und einer zurückhaltenden Finanzplanung galt es dabei dann noch eine weiter Hürde zu überwinden: da unser Gründer selbst noch keinen Meisterbrief hat, sein Handwerksbetrieb aber meisterpflichtig ist, mussten sowohl Hausbank als auch die L-Bank einer Ausnahmeregelung zustimmen und die Gründerfinanzierung des Handwerkers auch ohne Vorlage eines Meisterbriefs bewilligen.

Einer der beiden ersten Mitarbeiter, die von Anfang dabei sind, hat den Meisterbrief und stellt somit für eine Übergangsphase - d.h. bis der Inhaber selbst seine Meisterschule abgeschlossen hat - sicher, dass die Auflagen auch der Handwerkskammer eingehalten werden, sodass nach weiteren Gesprächen die Banken schließlich zugestimmt haben.

Und auch bei der Agentur für Arbeit wurde der Businessplan verwendet, um den Lebensunterhalt in der Anfangsphase durch den Gründungszuschuss sicherzustellen.

Logo, Web und Printunterlagen zum Start fertig

Parallel zu den finanziellen Vorbereitungen starteten auch die Maßnahmen zur Kundengewinnung.

Unsere Grafikerin kümmerte sich um Logo, Visitenkarten und Briefbögen und entwarf einen Flyer, der zusammen mit einem gemeinsam getexteten Anschreiben an potenzielle Kunden gesendet werden. Zusätzlich erstellten wir eine Webseite mit allgemeinen Informationen zum Betrieb und den Leistungen sowie einem Blog, die pünktlich zur Eröffnung gelauncht werden konnte.

Und da der Unternehmensstart in der Hochsaison erfolgt und nach Anmeldung des Betriebs direkt die ersten Baustellen zu bearbeiten waren, war pünktlich zum Start auch der Baustellen-Banner fertig, der während der Bauphase die Nachbarn und den Verkehr in der Straße auffällig über das ausführende Unternehmen informiert.

 

Weitere Beispiele erfolgreicher Existenzgründer

Existenzgründer-Beispiel Nr. 38

Es gibt viele Varianten, sein eigenes Unternehmen zu gründen – die einen gründen neu „bei Null“, um ihre ganze eigene Idee zu realisieren. Andere treten die Nachfolge im (elterlichen) Betrieb oder einem anderen Arbeitgeber an oder kaufen ein bestehendes Unternehmen. Und wieder andere machen sich als Franchise-Betrieb selbständig.

Existenzgründer-Beispiel Nr. 37

"Ich möchte weg vom Bürojob und was ganz anderes machen", erzählte uns eine Teilnehmerin im Existenzgründer-Seminar. Der Plan war, einen Laden für Naturkosmetik zu eröffnen und zusätzliche passende Dienstleistungen anzubieten. Eine entsprechende Lokalität stand in Aussicht und der Businessplan war schon fast fertig.

Existenzgründer-Beispiel Nr. 36

Manchmal gehört es zu den Neujahrs-Vorsätzen, sich selbständig zu machen. So wie bei der Physiotherapeutin, die wir seit Anfang letzten Jahres begleiten durften. Ihr Plan war es, im ländlichen Raum eine Physiopraxis mit klassischen Behandlungen und Gesundheitskursen (wie z.B. Rückenkursen u.a.) zu eröffnen.

Seepferdchen
Existenzgründer-Beispiel Nr. 35

Die Gründerin kam mit ihrer Kursplanung und ersten Werbeunterlagen für ihre Schwimmschule auf uns zu. Gemeinsam bearbeiteten wir die für den Businessplan erforderlichen Bereiche Geschäftsidee, Zielgruppe, Markt, Wettbewerb, Marketing und Organisation. Dank der guten Vorbereitung war dieser Teil schnell erledigt.

Existenzgründer-Beispiel Nr. 34

Auch für Gründer mit Steuern- und BWL-Hintergrund ist ein Businessplan und eine Gründungsvorbereitung oft "Neuland". In den vergangenen Monaten durften wir eine Steuerfachangestellte dabei unterstützen, ihr eigenes Büro für Buchhaltungs-Leistungen zu eröffnen.

Existenzgründer-Beispiel Nr. 33

Ein eigenes Fitness-Studio für gutes funktionelles Training - das war der Traum des begeisterten Sportlers, der Anfang des Jahres auf uns zu kam. Unterstützt durch die RKW Gründergutscheine legten wir mit der Planung los.

Existenzgründer-Beispiel Nr. 32

Zwei engagierte Tourismuskauffrauen, viele neue Service- und Marketing-Ideen und der absolute Wunsch, diese in einem eigenen Reisebüro zu verwirklichen. Auch der Businessplan war schon fast fertig, als wir uns kennenlernten - zumindest der Teil zu Geschäftsidee, Zielgruppe, Markt und Vermarktung. Was fehlte war der Zahlenteil - Investitionsplanung, Rentabilitätsvorschau, Liquiditätsplanung.

Existenzgründer-Beispiel Nr. 30

Nicht aus der Not oder einer Zwangssituation heraus, sondern bewusst zur Verwirklichung seiner eigenen Ideen und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, hat sich ein Ingenieur zur Gründung seines eigenen Unternehmens entschieden und sich bei den Planungen und Vorbereitungen von uns unterstützen lassen - gefördert durch die Gründergutscheine des Landes Baden-Württemberg.

Existenzgründer-Beispiel Nr. 29

Energieeffizienzberater gibt es mittlerweile soviel wie Silizium im Sand am Meer ... Umso wichtiger ist es für einen neuen Berater, sich von der Masse der etablierten Dienstleister abzuheben und auf sein eigenes Produktportfolio aufmerksam zu machen.

Existenzgründer-Beispiel Nr. 28

Das Wachstum von Bewegtbildern ist exorbitant. Jede Minute werden auf YouTube 300 Stunden Videomaterial hochgeladen. Kaum ein Unternehmen kommt noch ohne Werbe- oder Erklärvideos aus. Diese Entwicklung inspirierte "unsere" 3 Gründer, eine eigene Videoproduktionsfirma zu gründen.