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15.10.2019 . Andrea Schneider . Digitalisierung, Unternehmensberatung, Referenzen

Digitalisierung - muss ich wirklich??

Vielleicht können Sie den Begriff auch schon nicht mehr hören oder sind der Meinung, dass es Ihr Unternehmen nicht betrifft. Oder dass das Thema ein Riesen-Akt ist, den man lieber mal noch zur Seite schiebt. Da sich das ziemlich sicher rächt, haben wir nach praktikablen Wegen für kleinere Unternehmen gesucht und mit einem Kunden das "Digitalisierungs-Cockpit" getestet.

Digitalisierungs-Cockpit für Dienstleister: 50 Ideen für neue Angebote und Erlösmodelle

Wir leben in einer digitalisierten Welt, in der Tretroller per App geteilt, Musik gestreamt und Fabriken vernetzt werden. Doch wie kann ich als kleineres Unternehmen die Digitalisierung nutzen? Für einen Dienstleister haben wir zur Beantwortung dieser Frage das RKW Digitalisierungs-Cockpit genutzt.

Bezugs- und Ausgangspunkt aller strategischen Überlegungen ist der Kunde. Die vier Perspektiven

  • Angebot
  • Prozesse
  • Erlösmodelle
  • Kanäle

beleuchten Bereiche, in denen sich durch Digitalisierung Chancen oder ganz neue Geschäftsmodelle bieten. Zu jeder Perspektive gibt es knapp ein Dutzend Fragen, die das Potenzial fürs eigene Unternehmen prüfen. Die Fragen sind jeweils mit praktischen Unternehmensbeispielen hinterlegt, um deutlich zu machen, was gemeint ist.

In zwei Workshops à 2 Stunden haben wir mit unserem Kunden "gebrainstormt" zu Anregungen wie

  • Welchen digitalen Service würden sich Ihre Kunden wünschen?
  • Ist in Ihrer Branche ein Uber, Amazon oder Airbnb denkbar?
  • Wo verlieren Sie und Ihre Mitarbeiter am meisten Zeit?
  • Wie könnte ein Online-Konfigurator für Ihre Leistungen aussehen?
  • Wie sähe ein Flatrate-Angebot in Ihrem Geschäftsfeld aus?

Am Ende hatten wir eine Wand voller gelber Zettel mit Ideen. In einer weiteren Runde sortierten wir die Ideen nach "Umsetzbarkeit" (wie viel Aufwand? wie schnell machbar?) und "Nutzen". Die Ansatzpunkte mit "guter Umsetzbarkeit" und "hohem Nutzen" stehen nun ganz oben auf der to-do-Liste im Unternehmen. Und damit diese Aufgaben im Tagesgeschäft nicht untergehen, wurden für jede Aufgabe Verantwortliche definiert und eine Zeitschiene erstellt.

So wird der große Brocken "Digitalisierungs-Projekt" in verdauliche Häppchen aufgeteilt.

"Statt des erwarteten Bullshit-Bingos sind wir im Workshop dank des Cockpits tatsächlich auf viele Ideen gekommen, wie wir neue Technologien und Trends für uns nutzen können."

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