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30.11.2018 . . Nachfolge, Finanzierung, Businessplan

Fallstricke und Happy Endings bei Unternehmensübernahmen

Übergabe-/Übernahme-Prozesse laufen meist nicht ganz reibungslos. Mit einer guten Planung, Geduld und Standfestigkeit bei Diskussionen lassen sich Projekte aber durchaus zu einem guten Ende führen.

Übernahme eines Sportunternehmens

Mit einer dicken Rolle beschriebener Flipcharts kam der Kunde zu unserem ersten Termin. Er hatte sich bereits viele Gedanken gemacht, wie er das bestehende Sportunternehmen nach der Übernahme fortführen wollte: neue Angebote, Ablaufverbesserungen, Investitionen, bessere Vermarktung usw.

Wir strukturierten die einzelnen Ideen und erstellten einen klassischen Businessplan. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit lag auf der geplanten Vermarktung der Kurse, ein weiterer Schwerpunkt auf der Erstellung der Finanzplanung. Hier erstellten wir zunächst eine Übersicht der letzten 3 Jahre und planten auf dieser Basis und unter Berücksichtigung des neuen Konzepts die nächsten 3 Jahre: Umsatzplanung, Rentabilitätsvorschau, Liquiditätsplanung, Kreditbedarf und Finanzierungsalternativen.

Ein weiterer Aufgabenbereich war das Konzept zu BGM-Angeboten, sprich Ideen zur Gewinnung von Firmenkunden für das Sportangebot.

Während der gemeinsamen Arbeit am Businessplan erlebten wir mit dem Kunden die üblichen Höhen und Tiefen eines Übernahmeprozesses. Tiefen, wenn es mal wieder erregte Diskussionen mit dem Verkäufer über den Kaufpreis gab oder man aus den Vergangenheitsbelegen nicht schlau wurde. Und Höhen, wenn die eigenen Konzepte bereits in die Praxis umgesetzt werden konnten, erste Neukunden gewonnen wurden oder die Bankfinanzierung problemlos durchging. Und am Ende des Prozesses waren beide Parteien glücklich.

 

"Hiermit lade ich Sie sehr herzlich zu unserer Übergabe Mega Party ein, nachdem jetzt alles in trockenen Tüchern ist."

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