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19.03.2021 . Andrea Schneider . Unternehmensberatung, Referenzen

Brauchen Berater und Coaches Beratung und Coaching?

Bei manchen hat die Corona-Krise die Umsätze einbrechen lassen, bei anderen fehlt das letzte Puzzleteilchen zum Geschäftsmodell, um noch erfolgreicher zu sein und wiederum andere brauchen einfach einen kräftigen Push: auch für Berater zahlt sich eine Beratung schnell aus. Lesen Sie hier, warum und wie wir in den letzten Monaten unterstützen konnten.

Wenn das Beratungsgeschäft nicht so läuft...

Das letzte Jahr hat vielen Beratern einen starken Auftragseinbruch beschert: bewährte Formate funktionierten plötzlich nicht mehr, Beratungsprojekte wurden zurückgestellt, Prioritäten geändert, Budgets gestrichen. Im Rahmen der Krisenberatung des Landes Baden-Württemberg haben wir deshalb auch einige Berater und Coaches aus den unterschiedlichsten Bereichen bei der Neuaufstellung begleitet:

  • Coaching & Training
  • Marketingberatung
  • Pflegeberatung
  • Produktionsberatung
  • Personalberatung 

Gemeinsam mit den Kunden haben wir die Gründe für schlechtere Geschäfte analysiert. Neben dem offensichtlichen Grund "Coronakrise", entdeckten wir meist tiefergehende Ursachen in drei Bereichen.

1. Keine klare Positionierung

Viele Berater und Coaches haben keine klare Positionierung. Sie bearbeiten viele Themen und viele Zielgruppen, bieten eine Art "Bauchladen" an. Oft entwickelt sich das umfangreiche Angebot daraus, dass man viel kann und weiß und Anfragen aus verschiedenen Bereichen kommen, die man nicht ablehnen möchte. Das Problem ist, dass man dann allerdings auch für kein spezielles Thema steht. Durch das Herausarbeiten der Problemlösung für eine Zielgruppe, ergibt sich meist ein zwingender Nutzen einer Leistung, die Kunden auch oder gerade jetzt angeboten werden kann. Ein weiterer Vorteil dieser Herangehensweise ist die intensive Beschäftigung mit der Zielgruppe, die die Basis für den zweiten Punkt darstellt.

2. Zu wenig Marketing- und Vertriebsaktivitäten

Auch der Marketingbereich stellt sich oft als Schwachpunkt heraus. Wenn es in der Vergangenheit genügend Aufträge gab, war es nicht notwendig, die eigene Marktpräsenz zu stärken oder in die Akquise zu gehen. Dazu kommt bei einigen die Scheu vor vertrieblichen Aktivitäten und/oder Berührungsängste mit neuen Medien. Und natürlich brachen auch einige Kanäle zur Verkaufsanbahnung wie Veranstaltungen oder persönliches Netzwerken komplett weg.

Wenn klar ist, welche Leistung welchen Personen/Unternehmen verkauft werden soll, lässt sich relativ schnell ein neues Marketingkonzept erstellen. Zusammen mit Kunden erarbeiteten wir passende Marketingmaßnahmen, die auch in Pandemiezeiten funktionieren. Und coachten bei der Umsetzung, z.B. beim Umgang mit Social Media oder Kaltakquise.

3. Keine Anpassung des Geschäftsmodells in Richtung digitale Angebote

Bei manchen stellten wir auch eine fehlende oder zu langsame Umstellung in Richtung digitale Angebote fest. In den meisten Fällen sind Online-Formate wie Online-Beratung, Online-Coachings oder Online-Seminare möglich. Allerdings sind Präsenz-Formate nicht 1:1 übertragbar, es braucht neue Konzepte, Plattformen, Tools, Erlösmodelle und ggf. Bezahlsysteme. Und neben den Beratern müssen auch Kunden vom Nutzen des neuen Angebots überzeugt werden, womit sich die Rückkoppelung zu Punkt 1 und 2 ergibt.

 

"Flying Solo"

Gerade Coaches und Berater sind oft Einzelunternehmen bzw. Freiberufler, die allein unterwegs sind. Der Blick von außen, der Austausch, Sparring-Partner fehlen. Und in Netzwerken bekommt man häufig kein ehrliches Feedback. Hier kann es sich lohnen, externe Unterstützung ins Boot zu holen.

Bis 30.06.21 können sich Unternehmer diesen "Blick von außen" mit der Corona-Krisenberatung des Landes Baden-Württemberg noch kostenlos ins Haus holen, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Daneben gibt es viele weitere Beratungsfördermittel.

Sprechen Sie uns an.

"Durch Ihre Fragen bin ich wirklich ins Grübeln gekommen, was mein Angebot betrifft."

"Der Redaktionsplan für Social Media hat mir total die Hemmungen genommen, aktiv zu werden und etwas zu posten."

"Unsere wöchentlichen Sitzungen werden mir sehr fehlen."

"Seit wir die Leistungs-Pakete geschnürt und online gestellt haben, hatte ich drei neue Anfragen."

"Mit den Marketing-to-do-Listen habe ich es geschafft, an dem Thema dranzubleiben."