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Unternehmensberatungs-Beispiel Nr. 2

Liquiditätsengpass im Anlagenbau gelöst . Kredit für Vorfinanzierung des Wareneinsatzes bewilligt

"Guten Morgen,
wir haben das ok von der Bank für die Bürgschaft."

Seit Jahren im Anlagenbau tätig, hat sich das Familienunternehmen bei seinen Kunden im produzierenden Gewerbe einen hervorragenden Ruf erarbeitet, auch durch die langjährige Erfahrung und dem Know-How der Mitarbeiter und des Inhabers. Die Kehrseite des Erfolgs und der größeren Projekte: immer höhere Beträge müssen vorfinanziert werden, die ohnehin angespannte Liquiditätssituation wird zunehmend zu einem Problem.

Beinahe das Fass zum Überlaufen brachte nun ein weiterer Großauftrag eines langjährigen Kunden. Die personellen Ressourcen wären vorhanden, der Auftrag wäre rentabel gewesen, aber finanziell konnte dieses zusätzliche Volumen nicht mehr gestemmt werden.

Die bisherigen Gespräche mit den beteiligten Banken haben zu keinem positiven Ergebnis geführt.  Aufgrund der Branche und der Tätigkeit im Anlagenbau waren die Zahlen des Unternehmens auch im mehrjährigen Vergleich natürlich immer starken Schwankungen ausgesetzt, und vor allem unterjährige Zahlen kaum aussagekräftig.

Ein kontinuierlicher Geschäftsverlauf ließ sich wegen des Projektcharakters der Aufträge nicht prognostizieren. So fiel es den Banken schon schwer genug, die gewährten Kredite aufrechtzuerhalten - geschweige denn ihr Engagement aufzustocken für eine weitere Vorfinanzierung der Aufträge.

Avalkredit für Anzahlungsbürgschaft mit aussagekräftigen Planzahlen

In dieser Situation wurden wir um Unterstützung bei der Vorbereitung der Gespräche mit der Bank gebeten. Ein einfaches „weiter so“ war schon allein wegen des nicht mehr vorhandenen Liquiditätsspielraums nicht möglich.

Zusammen mit der Geschäftsführung und der Buchhaltung wurden als erstes  Lücken im Reporting und den Planzahlen des Unternehmens analysiert und die Unterlagen so aufbereitet, dass sie den Anforderungen der Banken entsprechen.

Wesentliches Element hierbei war die Erstellung einer Liquiditätsplanung auf Projektebene, sodass sich die Zahlungsströme (und daraus abgeleitet auch die Rentabilität) pro Auftrag übersichtlich ablesen ließ. Zukünftig können diese einzelnen Projektpläne nun sogar zu einer firmenweiten Liquiditätsplanung konsolidiert werden.

Mit den erstellten Unterlagen und weiteren Daten zum Projekt wurde als erste Maßnahme mit der Bank die Übernahme einer Anzahlungsbürgschaft diskutiert, da allein dadurch der größte Teil des Liquiditätsengpasses behoben wäre. Mit den auf Wochenbasis erstellten Projekt-Liquiditätsplanungen, ergänzt um einige weitere Daten zum Auftraggeber, konnte der Bank jetzt auch aufgezeigt werden, welche Zahlungen wann an wen fließen und unter welchen Voraussetzungen die Bürgschaft wann wieder zurückgegeben wird.

Nach ein paar Tagen kam dann auch von der Bank grünes Licht: für den neuen Großauftrag wird eine Anzahlungsbürgschaft ausgestellt (ohne weitere Sicherheiten). So kann unser Kunde nun den Auftrag beruhigt annehmen und die Vorleistungen bei Lieferanten und Subunternehmern in Auftrag geben.

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