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Unternehmensberatungs-Beispiel Nr. 4

Frische Liquidität für Expansion im Einzelhandel

Anfang 2015 haben wir hier auf die Ergebnisse einer KfW-Studie hingewiesen, nach der sich der Finanzbedarf bei Gründungsvorhaben in der Praxis oft deutlich höher darstellt als geplant. Nur wenige Tage nach Vorstellung der Studie wandte sich der Inhaber eines Küchenstudios mit genau diesem Problem an uns.

Das Unternehmen war seit einigen Monaten am Markt und deutlich erfolgreicher als ursprünglich geplant – der Umsatz im ersten Geschäftsjahr war um ein Mehrfaches höher als im Rahmen der Gründungsfinanzierung prognostiziert.

So erfreulich diese Entwicklung nach außen hin zunächst erscheint, so dramatisch waren dann die Auswirkungen der falschen und zu niedrigen Finanzierung.

Die Ermittlung des Kapitalbedarfs im ursprünglichen Businessplan basierte auf falschen Annahmen, war lückenhaft und noch dazu rechnerisch falsch. Dass die Hausbanken dieses Gründungsvorhaben mit einem handwerklich schlecht gemachten Businessplan damals nicht finanziert haben, verwundert kaum.

Ärgerlich ist so eine Situation aber vor allem für den Inhaber, der sich erfolgreich am Markt durchsetzt, aber täglich von einer angespannten Liquiditätssituation ausgebremst wird.

Umschuldung der Altlasten und Bereitstellung neuer Liquidität ohne Sicherheiten

Um nun sowohl die bereits vorliegenden Aufträge termingerecht abzuarbeiten, Lieferanten und Mitarbeiter zu bezahlen als auch den Lebensunterhalt des Inhabers zu decken, musste dringend eine Lösung gefunden werden, die Fehler aus der Gründungsphase zu korrigieren und der Firma weitere Liquidität zu organisieren.

Als ersten Schritt haben wir die Rentabilitäts- und Liquiditätsprognosen der ersten Planung überarbeitet und korrigiert. Dann erstellten wir auf Basis der Zahlen des ersten Jahres einen Soll-Ist-Vergleich der geplanten und der tatsächlich erreichten Zahlen.

Schritt zwei war die Überarbeitung der Kapitalbedarfsplanung auf Basis des aktuellen Auftragsbestands und der zu erwartenden weiteren Entwicklung.

Szenarien für Rentabilität und Liquidität mit und ohne Skonto

Mit den aktualisierten Zahlen konnte die Hausbank von dem Vorhaben überzeugt werden, innerhalb weniger Tage wurde die zusätzliche Kreditlinie bereitgestellt. Mit dieser konnten nicht nur die vorhandenen Altlasten umgeschuldet werden: durch die zusätzliche Liquidität kann nun bei den Hauptlieferanten auch die Skontozahlung ausgenutzt werden, wodurch sich die Zinsbelastung der Fremdfinanzierung mehr als ausgleicht.

Und um zu vermeiden, dass sich solch eine dramatische Situation wiederholt, haben wir dem Inhaber ein auf sein Unternehmen zugeschnittenes Planungsinstrument erstellt, mit dem sich die Zahlungsströme für die nächsten Monate detailliert prognostizieren lassen und eventuelle Engpässe frühzeitig erkannt werden.

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