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Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu den Themen Businessplan, Gründung u.ä..

Gründung im Team oder doch lieber allein?

Für eine Gründung im Team spricht, dass Sie von Anfang an verschiedene Fähigkeiten und Persönlichkeitstypen im Unternehmen haben und sich sowohl den administrativen Aufwand als auch die Arbeit an Aufträgen aufteilen können. Allerdings müssen dann ab Start Einkommen für mehrere Personen erwirtschaftet bzw. finanziert werden. Auf jeden Fall ist eine passende Rechtsform zu wählen.

Schwierig ist es, wenn es im (geplanten) Team sehr unterschiedliche Auffassungen zur Geschäftsstrategie und/oder der täglichen Arbeit gibt. Dann ist eher die Gründung durch eine Person zu empfehlen. Ggf. können Teammitglieder als Angstellte einsteigen.

 

Wie komme ich zu Kunden?

Wichtig ist, dass Sie sich über Ihr Angebot, Ihre Besonderheiten und Ihre Zielgruppe im Klaren sind. Dann kann man schauen, auf welchem Weg und mit welchen Argumenten Sie diese Personen/Unternehmen erreichen.

Ideen zu Low Budget Marketing finden Sie hier oder in einem gratis Erstgespräch mit uns.

Brauche ich gleich zu Anfang ein Logo und eine Webseite?

Eine Webseite ist in den meisten Fällen heutzutage Pflicht, selbst wenn Sie nicht übers Internet verkaufen wollen. Eine professionelle Webseite (und wenn es nur ein paar Seiten sind), verleiht Ihrem Unternehmen eine gewisse Seriosität und bietet potenziellen Kunden einen Überblick über Ihr Angebot.

Ein professionelles Logo bzw. ein Schriftzug ist ebenfalls sinnvoll, nur in wenigen Konstellationen geht’s ohne.

Wo muss ich mein Unternehmen anmelden?

Gewerbliche und selbständige Tätigkeiten müssen im Rathaus/Bürgermeisteramt angemeldet werden. Erforderliche Unterlagen sind in der Regel Gewerbeanmeldung, Personalausweis/Pass, Erlaubnis bei erlaubnispflichtiger Anmeldung, ggf. Handwerkskarte, Aufenthaltsgenehmigung bei Ausländern. Eine Kopie wird weitergereicht an das Finanzamt, die Berufsgenossenschaft, die Handwerkskammer bzw. IHK und div. statistische Organisationen. In einigen Bereichen (z.B. Arbeitnehmerüberlassung, Bewachungsunternehmen, Gastronomie, Makler, Bauträger etc.) sind Sondergenehmigungen notwendig.

Sonderregelungen gibt es für

überwachungspflichtige Gewerbe (http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__38.html, z.B. Reisebüro, Detekteien, Schlüsseldienste etc) und erlaubnispflichtige Gewerbe (http://www.existenzgruender.de/DE/Gruendung-vorbereiten/Gruendungswissen/Behoerden/Genehmigungen/inhalt.html, z.B. Handwerk, Gastronomie, Bewachung etc.).

Freiberufler zeigen den Beginn Ihrer Tätigkeit beim zuständigen Finanzamt an.

Welche Alternativen gibt es zu klassischen Gründer-Krediten?

Es gibt Beteiligungsmodelle wie z.B. über die "Mittelständische Beteiligungsgesellschaft" (mbg), die Möglichkeit Investoren für das Geschäftsmodell zu gewinnen sowie die Finanzierung über Crowdfunding.

Kern des Crowdfunding ist eine Kampagne auf Plattformen wie startnext.de oder kickstarter.de, bei der die Geschäftsidee inkl. eines Videos vorgestellt wird und zukünftige Kunden oder Leute, denen die Verwirklichung der Idee wichtig ist, kleine und größere Beiträge zusagen. Im Gegenzug erhalten Sie, wenn das Fundingziel erreicht wird, ein sog. „Goodie“.

Welchen Kredit soll ich beantragen?

Grundlage für die Beantragung eines Kredits ist der Businessplan. Die Kreditsumme errechnet sich aus Investitionen und Liquiditätslücke aus dem laufenden Geschäft (also Betriebsausgaben und Lebensunterhalt, die zunächst nicht durch Betriebseinnahmen gedeckt werden können).

Passende Finanzierungsvarianten wie z.B. L-Bank Starthilfe 80 Darlehen, andere (Förder-)Darlehen oder ggfs. auch Kontokorrent-Linie sowie ggf. die Aufteilung werden Ihnen i.d.R. von Bankinstituten vorgeschlagen.

Welche Fördermittel gibt es für Gründer?

Zum einen gibt es Beratungsfördermittel (z.B. zur Businessplan-Erstellung), Fördermittel für die Produktentwicklung (z.B. Innovationsgutschein) und Fördermittel für die Anlaufphase (z.B. Gründerzuschuss der Arbeitsagentur), andererseits geförderte Finanzierungen.

Eine Auswahl der gängigsten Programme finden Sie unter Fördermittel.

Wie umfangreich muss der Businessplan sein?

Üblicherweise umfasst ein Businessplan 15-30 Seiten. Abhängig von der geplanten Geschäftsidee kann weniger oder mehr Sinn machen.