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25.07.2018 . Volker Langner . Marketing, Webseiten, Referenzen

Suchmaschinenoptimierung (SEO) für selbstgebastelte Wordpress-Seiten

Suchmaschinenoptimierung (SEO) für selbstgebastelte Wordpress-Seiten

Für Selbständige und Unternehmen ist eine eigene Webseite mittlerweile Standard. Und viele Hostinganbieter stellen für wenige Euros pro Monat vorkonfigurierte (Baukasten-)Systeme bereit, die v.a. für Gründer und Selbständige mit eher schmalem Budget verlockend klingen. Und die Werbung suggeriert ja auch, dass es nur ein paar Klicks sind, wie von Zauberhand ist man überall an "Position 1" und Kunden stehen Schlange.

"Das kann man doch heutzutage alles selbst machen"

Oft fällt die Wahl auf das CMS "Wordpress" und irgendein (kostenloses) Standard-Template, mit dem sich - zugegebenermaßen - schon ganz gute Ergebnisse erzielen lassen. Die Ernüchterung setzt dann meistens ein paar Monate später ein, wenn die Webseite zwar längst "live" ist, aber nicht gefunden wird und keinerlei Anfragen übers Internet eingehen.

Die "Lösung" dieses Problems, die auch ein Berater und Händler für Strom-Messgeräte gewählt hatte, ist dann gerne die Schaltung von bezahlten Werbeanzeigen bei der mit Abstand größten und beliebtesten Suchmaschine, die den "normalen" Suchergebnissen vorangestellt werden.

Man kauft sich also eine gute Platzierung, für die mit jedem Klick eine bestimmte Gebühr fällig wird, was sich in diesem konkreten Fall auf einen vierstelligen Betrag pro Monat summiert hatte.

Mit diesen Anzeigen können auch, selbst im Firmenkundengeschäft, kurzfristig gute Erfolge erzielt werden, allerdings ändern diese Anzeigen nichts an der "eigentlichen" Problematik, dass die Webseite nicht gefunden wird: sobald die Anzeigen deaktiviert werden, oder das Werbebudget aufgebraucht ist, ist man wieder genausoweit wie vorher.

Nachhaltige Verbesserungen statt teuren Schnellschüssen

Die Webseite dieses Kunden hatten wir nicht erstellt, konnten aber bereits mithilfe einiger Maßnahmen wie z.B. der Optimierung des Quelltexts, der URL-Struktur, interner Verlinkungen und Korrektur einiger "handwerklicher" Fehler die Auffindbarkeit im Index selbst deutlich erhöhen.

Weitere Faktoren wie

  • die Ladegeschwindigkeit der Seite
  • die Größe der eingebundenen Bilder
  • die Bedienbarkeit der Seite auf Handys 

spielen ebenfalls eine Rolle und sind bei den typischen kleineren Seiten mit nur ein paar Dutzend Inhaltsseiten auch mit überschaubarem Aufwand zu verbessern.

Nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen

Das Thema "Suchmaschinenoptimierung" hat zu viele Facetten und Faktoren, die auf das Ranking Einfluss haben, als dass eine Einzelmaßnahme seriös zu einem solchen Erfolg führen kann. Aber mit ein bisschen Geduld und dem Wissen um die richtigen Maßnahmen lassen sich bereits an der eigenen Seite ("on-site") selbst so viele Dinge verbessern, dass durch den eigenen Content und technische Verbesserungen bereits eine deutliche Verbesserung im Ranking erreicht werden kann.

Weitere ("off-site") Maßnahmen sollten dann natürlich noch folgen, ganz wesentlich die Verlinkung der eigenen Seite. Solange die Grundlagen auf der eigenen Webseite nicht passen, verpuffen die darauf aufbauenden Maßnahmen meist wirkungslos.

Aber wenn dann nach ein paar Wochen auf die bezahlten Werbeanzeigen verzichtet werden kann, weil das "normale" Ranking der Webseite so gut ist, dass dadurch mehr Anfragen kommen, dann hat sich die Investition in die Website-Optimierung auch schnell wieder amortisiert.

 

„Danke für Ihre Unterstützung, das Suchmaschinen-Thema hätte ich schon länger in Angriff nehmen sollen.“

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